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Martingale-Strategie bei Livewetten

Die Martingale-Strategie ist unter Anfängern und Wettprofis sehr beliebt. Sie erlaubt es mit einer gewonnenen Wette alle vorherigen Niederlagen wieder wettzumachen. Es gibt mehrere Anwendungsmöglichkeiten dieser Strategie. Eins von denen ist die Martingale-Strategie bei Livewetten.

Besonderheiten der Martingale-Strategie bei Livewetten

Martingale bei Livewetten wird im Gegensatz zu dem klassischen Martingalespiel im Laufe von einem einzigen Spiel durchgeführt. Dazu sind insbesondere solche Sportarten geeignet, bei denen ein Spiel auf mehrere Segmente aufgeteilt ist, z.B.: Basketball, Tennis, Volleyball. Die Strategie kann aber auch beim Fußball angewendet werden. Obwohl ein Fußballspiel nur aus zwei Halbzeiten besteht, teilen viele Buchmacher dieses auf noch kürzere Zeitabschnitte auf. Sehr oft wird eine Halbzeit auf drei Zeitabschnitte je 15 Minuten geteilt, auf die dann jeweils gewettet werden kann.

Um nach dieser Strategie erfolgreich zu wetten, sollte man die folgenden Regeln einhalten:

  • Man darf nur auf Ereignisse mit einer Quote wetten, welche 2,0 übersteigt. Bei der Wahl solcher Quoten sollte man jedoch auch daran denken, dass die Wahrscheinlichkeit dieser Ereignisse nicht sonderlich hoch ist. Man muss also sehr genau das Spiel verfolgen und selbstständig den Ausgang prognostizieren können.
  • Es ist ebenfalls sehr wichtig die Höhe des Wetteinsatzes korrekt zu bestimmen. Dieser darf nicht zu hoch sein, da man ansonsten nach nur wenigen Niederlagen das ganze Guthaben verlieren kann. Der Einsatz muss so gewählt werden, dass das Spielguthaben für mindestens 5 bis 6 Wetten ausreicht.
  • Auch die Wahl des Wettanbieters spielt eine große Rolle. Der Buchmacher muss loyal zu Martingale-Livewetten sein, viele Wettmöglichkeiten anbieten und den Höchsteinsatz nicht begrenzen.

Vor- und Nachteile der Strategie

Die wichtigsten Vorteile von Martingale-Livewetten sind:

  • Diese Strategie ermöglicht es schnell einen Gewinn zu machen.
  • Mit einer gewonnenen Wette kann man alle vorherigen Verluste wieder wettmachen.

Nachteile:

  • Um einen Gewinn zu machen, muss man ganz genau den Spielverlauf verfolgen und diesen laufend analysieren.
  • Um nicht das ganze Geld nach wenigen Niederlagen zu verlieren, sollte man ein beträchtliches Guthaben vorweisen können.
  • Es können Schwierigkeiten bei der Wahl des Buchmachers entstehen.

Martingale-Livewetten bei unterschiedlichen Sportarten

Die Martingale-Livewetten-Strategie wird in verschiedenen Sportarten unterschiedlich verwendet.

Basketball. In dieser Sportart wird die Martingale-Livewetten-Strategie nach den Vierteln gespielt. Die Wette kann auf „Gesamt über“ („unter“) in jedem Viertel, auf den Sieger nach dem Viertel, nach dem Sieger nach der vorgegebenen Zeit, usw. gemacht werden. Im Falle eines Verlustes wird der nächste Einsatz doppelt erhöht.

Tennis. Beim Tennis werden wird die Martingale-Strategie nach den Spielen, Sätzen und Punkten angewendet. Man kann also eine Wette auf „gesamt über“ bzw. „unter“ für jedes Spiel oder jeden Satz abgeben. Je mehr Zeitabschnitte es bei einem einzelnen Spiel gibt, desto mehr Wettmöglichkeiten sind vorhanden. Der erste Einsatz sollte klein sein, da es zu relativ vielen Wetten in Folge kommen kann.

Eishockey. Die beliebtesten Wetttypen bei der Martingale-Livewetten-Strategie im Eishockey sind: „gesamt über“ bzw. „unter“, „gerade“ / „ungerade“, wer das erste Tor schießt und wer wird nach jeder Periode siegen. Da jedes Spiel aus drei Dritteln besteht, kann man nur dreimal in Folge wetten, was die Verlusthöhe beschränkt. Der größte Verlust wird in dem Fall nur viermal den Ersteinsatz betragen, was bei der richtigen Wahl dieses Einsatzes nicht kritisch ist. Dabei kann der Sieg beim dritten Schritt einen sehr guten Gewinn einbringen.

Die Anwendung von dem Martingalespiel in Livewetten fordert also vom Spieler vertieftes Wissen über die gewählte Sportart.